Selbst ist der Kunde –
Self-Checkout auf dem Vormarsch

Detailhändler experimentieren bereits im letzten Jahrhundert mit Self-Checkout / Bildcredit: MGB-Archiv, MGB_Dok_Fo_057221

Gewusst? Self-Checkout gab es schon im letzten Jahrhundert. 1965 führte der «orange Riese» in Wollishofen die Selbsttipp-Kassen ein. Wegen der geringen Nachfrage verschwanden die Kassen zum selber Tippen wieder aus den Läden. Wie sieht es heute aus? Einkaufen ohne Self-Checkout – schwer vorstellbar. Weshalb das so ist, erfahrt ihr in diesem Blogartikel. Natürlich gibt es auch ein Beispiel aus der Praxis. Wir waren zu Besuch bei SCOTT SPORTS und zeigen euch wie Self-Checkout ihren Mitarbeitenden zugutekommt. Ihr möchtet nach dem Lesen dieses Artikels die Option Self-Checkout für euer Unternehmen mal ausprobieren? Kein Problem, ihr erfahrt zu guter Letzt wie das ganz einfach funktioniert, kostenlos und ohne Verpflichtung.

 

Weshalb ist Self-Checkout so beliebt?

Wer kennt es nicht: Im Laden ist viel los, schnell die gewünschten Produkte zusammensuchen und ab an die Kasse. Wir entscheiden uns für eine Warteschlange und reihen uns ein. Plötzlich merken wir, dass die Person, die sich später an der Kasse nebenan angestellt hat, früher an die Reihe kommt. Der eine oder andere hat sich bestimmt schon beim Gedanken ertappt: «Schon wieder falsch entschieden». Kunden stehen in der Regel nicht gerne Schlange, das belegen zahlreiche Studien und Umfragen. Effizient und unkompliziert – so soll Einkaufen heute sein. Dieser Wunsch geht mit der Option Self-Checkout in Erfüllung. Der Kunde wird zum Kassierer, die Produkte werden selbst gescannt und in der Regel bargeldlos bezahlt. Aber was hat sich seit 1965 verändert, dass diese Möglichkeit bei Konsumenten plötzlich Anklang findet?

 

  • DIY-Mentalität nimmt zu: wenn wir im Laden unseren eigenen Salat zusammenstellen oder Haferflocken in ein mitgebrachtes Gefäss füllen, gibt das dem Einkauf eine persönliche Note. Wenn die «erzwungene Untätigkeit» am Schluss des Einkaufs durch eigenes Handeln ersetzen können, entsteht ein positives Einkaufserlebnis
  • Steigende Akzeptanz von neuen Technologien
  • Kleinere Warenkörbe beim stationären Einkauf

 

Diese Faktoren erhöhen die Attraktivität des Self-Checkouts. Einigen Kunden geht es übrigens primär nicht mal um den Zeitgewinn, sie schätzen ganz einfach das stresslose Einpacken ihres Einkaufs.

 

Zu Besuch in der Zentrale von SCOTT SPORTS

Die sonnengesteuerte Aluminiumfassade reguliert das Raumklima / Bildcredit: SCOTT SPORTS

2019 eröffnete Scott das neue Hauptquartier im freiburgischen Givisiez. Das siebenstöckige Gebäude bietet 600 Arbeitsplätze, 4000 qm Showroom-Fläche, 50 Meetingräume, dazu auch Fahrradgaragen und Fitnessräume für Mitarbeitende. Die beeindruckende Fassade ermöglicht dank flexiblen Aluminiumflügeln, die sich dem Sonnenstand anpassen, ein optimales Raumklima. Die technische Ausstattung widerspiegelt durch und durch den innovativen Charakter von SCOTT. Dieser zeigt sich auch am Point of Sale der Kantine.

Mitarbeitende können ihre Verpflegung ganz einfach selber tippen und bargeldlos mit der persönlichen Legic Karte bezahlen, ohne Warteschlangen-Frust. Claudio Benelli ist Supply Chain Manager bei SCOTT und stand uns für fünf Fragen Rede und Antwort.

 

Wir haken nach – 5 Fragen an Claudio Benelli

Weshalb habt ihr euch für die Einführung von Self-Checkout entschieden?

Das Ziel bestand darin, unseren Mitarbeitenden eine einfache, effiziente und ressourcenarme Möglichkeit zu bieten, ihre Verbräuche zu erfassen. Die Option Self-Checkout ist da naheliegend.

Die Wahl fiel auf Arcavis – was gab den Ausschlag?

Wir haben uns mit mehreren Systemen auseinandergesetzt. Sowohl das Front-, als auch das Backoffice punkten mit einer einfachen und übersichtlichen Benutzeroberfläche. Für uns war Arcavis klar der Preis-Leistungs-Sieger.

Wie erleichtert Arcavis euren Arbeitsalltag konkret?

Uns sind schlanke und effiziente Prozesse wichtig. Self-Checkout, Kaffee- und Getränkeautomaten, Zeiterfassung und Türöffnungssystem decken wir mit nur einer Karte ab. Mühsames Bargeldhandling gibt es bei uns nicht. Alle Bezüge werden monatlich in einer Rechnung zusammengefasst und direkt mit dem Lohn der Mitarbeitenden verrechnet. Dadurch entfällt auch das Aufladen der Karte. Arcavis ist direkt in dieses System eingebunden, was genial ist. Seit der Einführung vor 2 Jahren war noch nie ein Technikereinsatz vor Ort notwendig. Ist ein Problem aufgetaucht, wurde dieses in kürzester Zeit per Fernwartung behoben.

Wie war die Resonanz der Mitarbeitenden?

Sehr gut! Self-Checkout zeigt den Mitarbeitenden, dass man ihnen vertraut. Die einfache Handhabung wird sehr geschätzt.

Zum Schluss noch ein Tipp, für alle die auch mit Self-Checkout starten möchten?

Verwenden Sie Arcavis.

 

…da ist ja noch die Sache mit der Altersprüfung

Stimmt, für bestimmte Produkte benötigt es eine Altersprüfung. Dafür gibt es bei Arcavis 2 einfache Varianten:

1. PIN:
Für Self-Checkout mit verfügbarem Personal, kann zur Altersprüfung eine PIN-Abfrage erfolgen.

2. Webcam:
Für eine vollständig autonome Selfscanning-Kasse kann Arcavis ein Reisedokument zur Altersprüfung analysieren. Hier kommt «Arcavis-AI» zum Einsatz.

AI steht für Artificial Intelligence, auf Deutsch künstliche Intelligenz, kurz KI. Was dahinter steckt, erfahrt ihr hier.

 

Schluss mit Kassenzettel Zwang

Wie oft wandern Kassenzettel im Abfall – meistens ohne einen einzigen Blick darauf zu werfen. Viele Kunden empfinden das als Papierverschwendung und wünschen sich, dass Kassenzettel nicht automatisch gedruckt werden. Arcavis greift dieses Bedürfnis auf. Kunden können wählen, ob der Beleg gedruckt werden soll oder nicht. Zusätzlich gibt es die Variante den Beleg digital per Mail zu erhalten.

 

Arcavis kostenlos testen

Unsere Self-Checkout Lösungen sind leistungsstark, vielseitig und einfach bereitzustellen. Sie laufen auf Standardhardware und lassen sich problemlos in vorhandene Systeme integrieren.

Arcavis kostenlos testen? Hier geht’s zur Demoversion. Einfach Bereich «Selfcheckout» wählen, Demozugang anfordern und loslegen.

Fragen? Beantworten wir gern! Entweder unter 031 333 09 00 oder info@arcavis.ch